Inflation

Noch ist es nicht so weit: Geldschein aus der Zeit der Hyperinflation 1923

Grundlebensmittel, Benzin und Strom werden immer teurer. Die Belastung für die Menschen in Deutschland wächst, die Kaufkraft unseres Geldes schwindet dahin. Besonders alltägliche Lebensmittel wie Zucker, Salat, Nudeln oder Mehl haben sich drastisch verteuert. Auch die Benzinpreise haben nie dagewesene Rekordhöhen erreicht.

Die von den Verbrauchern „gefühlte Inflationsrate“ liegt nahezu doppelt so hoch wie die offiziell vom statistischen Bundesamt berechnete, nämlich bei 3,7%. (nach berechnungen der Großbank Unicredit). Der offizielle, schöngerechnete und weichgespülte Wert des statistischen Bundesamtes hingegen iegt bei nur 2,1%. Die „gefühlte Inflation“ dürfte zumindest etwas näher an der Wahrheit liegen als der schöngerechnete offizielle Wert…

Auch im langjährigen Vergleich ist das ein hoher Wert: In den vergangenen 15 Jahren lag die gefühlte Inflation im Schnitt bei 2,3 Prozent.

Hohe Energie- und Lebensmittelpreise treiben die Inflation

„Besonders die Rekordpreise für Benzin und Diesel sowie steigende Kosten für viele Lebensmittel sorgen dafür, dass die von den Verbrauchern wahrgenommene Inflation viel höher ist als die offizielle Teuerungsrate“, sagte der Deutschland-Chefvolkswirt von Unicredit, Andreas Rees. „Vor allem die teuren Kraftstoffe dürften dafür sorgen, dass der Abstand noch längere Zeit groß bleibt.“

Das mache einen Teil der Kaufkraftgewinne zunichte, die durch steigende Beschäftigung und die geringen Lohnzuwächse entstanden seien. „Die Verbraucher sind deshalb zurückhaltender und geben nicht so viel Geld aus, wie man angesichts der guten Rahmenbedingungen vermuten dürften“, sagte Rees.

Hohe Energiepreise wirken als Preistreiber – Energiewende kommt Verbraucher teuer zu stehen

Nicht zuletzt die Dank der Energiewende drastisch teurer werdend eEnergie wirkt als Kaufkraftvernichte rund Inflationsantreiber. Nicht umsonst hat Deutschland mit die höchsten Strompreise weltweit. Energie verteuerte sich binnen einen Jahres gleich um 8,5% – das hat drastische Auswirkungen auf das Preisgefüge aller anderen Waren. Schon jetzt ist klar, das auch im Jahr 2013 weitere Strompreiserhöhungen ins Haus stehen.

Wer Geld auf Tagesgeldkonten anlegt, verliert schon heute jeden Tag Geld durch die Inflation

Dennoch, noch hält sich die Geldentwertung in einem überschaubaren Rahmen. Trotzdem verliert schon jetzt jeden Tag Geld, wer sein Erspartes auf Girokonten, Sparbüchern oder Tagesgeldkonten parkt, denn bei den aktuellen Minizinsen liegt auch die offizielle Inflationsrate immer noch deutlich höher als der jährliche Zinsertrag.

Wer dagegen seit Geld in Gold oder Silber (oder auch die richtigen Wertpapiere) investiert hat, kann sich auch im Jahr 2012 über eine rendite freuen, die zumindest deutlich über der offiziellen Inflationsrate liegt. Dabei muss man das Edelmetall nicht zu Hause horten. Auf einem sicheren Offshorekonto bei einer seriösen Bank bietet Gold und Silber optimalen Schutz nicht nur vor Inflation, sondern auch politischen Risiken.

 

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Filed under: Allgemein

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